Frankenstein – oder der moderne Prometheus

Frankenstein – eine Gesellschaft unter Strom – der Mythos vom kreativen Menschen – eine Geschichte der Hybris. Getrieben von der Leidenschaft am Experiment, der Lust am gemeinsamen Spiel und von Berufs wegen gewohnt, tote Materie zum Leben zu erwecken, wagen vier FigurenspielerInnen und zwei MusikerInnen mit Alchemie, Magie und Elektrizität das riskante Unterfangen der Verschmelzung. Sie amalgamieren künstlerische Herangehensweisen an einen Stoff, der die Menschen mit sanftem Grusel bewegt, seit ihn die britische Autorin Mary Shelley 1816 am Genfer See ersann. Durch die Jahrhunderte dient die Erschaffung des Monsters als romantische Projektionsfläche für die unterschiedlichsten Sehnsüchte und Ängste. Dazu erklingt eine himmlisch infernalische, schillernd vielgestaltige Musik, die das Labor zum Brodeln bringt.

 

Weitere Infos…

 

 

Spiel, Ausstattung:

Winnie Luzie Burz, Jan Jedenak, Stefan Wenzel, Michael Vogel, Kooperation mit dem Figurentheater Wilde&Vogel und Johannes Frisch.

Live-Musik:

Johannes Frisch, Charlotte Wilde

Stimme: Ilka Schönbein

Regie-Mitarbeit, Dramaturgie:

Antonia Christl

Regie:

Hendrik Mannes

Trailer